Das Herz-Innendruck-Syndrom

Das sog. Herz-Innendruck-Syndrom beschreibt eine Vielzahl von Symptomen, die durch eine Dehnbarkeitsstörung des Herzens und die dadurch entstehende Durchblutungsstörung der Herzinnenschicht ausgelöst werden:

Hoher Blutdruck, Nächtliches Hellwachsein, Schweißausbrüche in der Nacht, Müdigkeit am Tag, Unausgeglichenheit und Gereiztheit, Herzklopfen in Ruhe und bei leichter Belastung.

Gesundes Herz
Gesundes Herz:

Im Normalfall ist das Herz gut dehnbar und kann auf Änderungen in der Volumensituation beim Hinlegen gut reagieren. Es wird situativ weiter und kann das anflutende Volumen aus den Beinen aufnehmen und umverteilen.

krankes_herz
Krankes Herz:

Bei einer diastolischen Herzinsuffizienz kann sich das Herz nicht mehr genügend dehnen, um das Blut aus den Beinen aufzufangen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Herzwand verdickt ist. Als Folge kommt es zu einer Durchblutungsstörung der Herzinnenschicht (weißer Saum im Bild) vor allem im Liegen in der Nacht.

Diese Durchblutungsstörung bedingt eine Aktivierung des Sympathikus und es kommt zu den Symptomen des Herz-Innendruck-Syndroms.